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Ausbildungszeit

Franz Bochtler GmbH.
Mein Ausbildungsbetrieb von 02.01.96-30.06.99 (Lehrjahre sind keine Herrenjahre, es sollten aber welche sein bei der Bezahlung)
In diesem Betrieb habe ich mein Handwerk gelernt. Blechbearbeitung, Flachdachabdichtung, Altbausanierung, Kundendienst… alles was man braucht um ein Klempner zu sein.
Schon im ersten Lehrjahr begann ich, auf Wunsch meines Chefs mit dem Führerschein. Diesen hat er sogar Mitfinanziert. Nicht ganz eigennützig, da Ich sobald ich im Besitz war auch gleich mal alleine Losgelassen wurde. Die Gesellen waren alle (die meisten ;) )sehr nett und hilfsbereit bei meiner Ausbildung. Jeder hat halt seine ecken und Kanten aber die habe ich ja auch.
Nervenaufreibend war nur der Senior-Chef. Als junger Mann ist man ja auch nicht so vertraut mit den Eigenheiten der Generation vor 1950, wie alt genau er war/ist weiß ich leider nicht mehr. Ich muss aber sagen das auch er mir viele Tipps und Tricks beigebracht hat.
Meine ersten eigenen Baustellen sind mir noch gut in Erinnerung. Blut und Wasser habe ich geschwitzt und geschämt habe ich mich für meine Zeiten die ich da hingelegt habe aber ein Satz ist mir noch heute in Erinnerung: „Das Tempo kommt von ganz alleine, Sorgfalt muss man Lernen“ .
Der Junior-Chef, einige kennen ihn bestimmt. Immer sehr aktiv in der Innung und sein Betrieb Lehrbuch mäßig geführt. Mister DIN habe ich ihn „heimlich“ genannt. So wurde ich geformt, kenne die DIN, weiß wie man es richtig macht, das Pfuschen lernt man dann später.
Jeden tag habe ich morgens mit meiner Mutter zusammen Kaffee getrunken und mich über den gestrigen tag ausgelassen aber im Nachhinein muss ich sagen. Eine gute Lehrfirma.
Die Ausbildung und Arbeit wird dort ernst genommen.
Danke allen Ausbildern…
Biela, Herr Ahrens, Boris, Michi, Jörg, Junior und Senior


Junggesellenzeit
Nach meiner Ausbildung bei Franz Bochtler GmbH war ich weiterhin tätig in dem Betrieb, nun als Geselle.
01.07.99-17.07.00 etwas über ein Jahr… dann habe ich gekündigt.
Warum?
Nun ja, es war mein Lehrbetrieb und ich habe das Gefühl gehabt ich bin immer noch: „Bob der Lehrling“.
Der Chef hat mich zwar gesiezt aber einige unschöne Vorfälle haben mich bewogen dem Betrieb den Rücken zuzukehren.
Erfahrungen hatte ich einige gesammelt da die Ausbildung sehr umfangreich war und mein Gesellenleben dies fortfuhr.
Ich hatte einige Fortbildungen gehabt, vom Chef Finanziert… und dachte ich kann mein Glück auch woanders suchen. Ich verließ den Betrieb, kurz und schmerzlos, ohne dass ich eine neue Firma hatte.